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Langspieler: Skyrim — Dragonborn #1 [HD]

Das Hindernis in dieser Folge war, dass in „Skyrim – Dragonborn“ zwar eine schöne Geschichte erzählt wird, aber die meiste Zeit ist man nun mal mit dem Wandern von A nach B beschäftigt. So gab es über einen ersten Eindruck hinaus auch recht wenig zu erzählen – zumindest ohne deutlich mehr Zeit zu investieren, als wir uns erlauben können. Darüber haben Udett und ich uns im Vorhinein schon verständigt und beschlossen die Show ein wenig mehr .. freeform zu gestalten.

Zur Geschichte: Es geht um den Miesepeter und Drachenblut Miraak, der sich der Bewohner der Insel Solstheim bemächtigt, um sich aus dem Dienste seines bösen Herren Hermaeus Mora und damit aus der Paralleldimension Apocrypha zu katapultieren. Das Zeitkontingent von vier Stunden Spielzeit pro Folge des „Langspielers“ ist dann mit dem Einstiegsdungeon und dem darauf folgenden bereits ist damit bereits vollständig erschöpft. Viel klüger sind wir dadurch aber nicht.

Trotzdem fiel mir schon da auf, dass es sich bei dem DLC mehr um einen Einstieg für eine größere Kampagne handelt, als um ein vollständiges „episches“ Abenteuer. Zumindest sagen mir das meine Stift-und-Papier-Rollenspieler-Wurzeln. Die Insel ist zu kompakt, die spärlichen Nebenquests zu einfach aufgebaut, die Neuerungen zu rar gesät. Zugegeben, ich bin in „Skyrim“ nicht furchtbar weit und habe noch lange nicht alles gesehen, aber neue Monster scheinen wohl nur die beiden Viecher aus Apocrypha zu sein. Neue Ausrüstung gibt es auch nicht und auf der Elfeninsel vermisst man eindeutig markante Charaktere. Der einzelne verschlagene Dunkelelf macht Spaß, bei einer ganzen Insel voll von diesen Gestalten, verpufft der Effekt sofort.

Eine Nebenaufgabe hat es mir aber angetan: Ein (natürlich verschlagener) Dunkelelf braucht meine finanzielle wie Schwert schwingende Unterstützung bei einer Ausgrabung. Dabei scheint er meine Kohle zu verschleudern und nur abzuwarten, dass ich mit der Beute den Korridor hochwandere und er mir den Rest geben kann, um aus unserer seine Schätze zu machen. Dabei ist die Aufgabe nicht so interessant, wie die Gegenstände, die dabei wohl rumkommen. Bislang habe ich nur 1000 Goldstücke investiert und dafür mir ein Paar Stiefel des Wasserwandelns erschlächtet. Zu dem kompletten Set gehören aber vier Rüstungsteile – der Dunmer wird meine Kriegskasse wohl vollends ausschöpfen.

Zu traurig, dass das bislang die interessanteste Aufgabe ist. Ansonsten gibt es aus Rollenspieler-Sicht bekannte PC-Spiel-Kost: 1.) Geh dahin, mach den tot; 2.) Dort findest du etwas, mach alle auf dem Weg tot und bring es mir zurück; oder natürlich 3.) Wir müssen jenes zurückerobern, mach alles tot. Von meinem Gähnen muss ich gähnen so gelangweilt bin ich von diesem Einerlei.

Ich bin gespannt, was die nächste Episode bringt, erwarte vorerst aber nicht zu viel. Vielleicht kriege ich ja wenigstens noch einen netten Bossfight gegen Miraak und anschließend das Augen-Tentakel-Ding Hermaeus Mora. … ich bin diese Rollenspiel-Klischees wirklich leid. Umso mehr freue ich mich auf „Shadowrun – Returns“, aber das wird ein anderer Blog-Eintrag.

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